Solidarität
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Scheckübergabe: Der Sponsorenlauf im Mai 2010 ergab 32.900 Euro

Am 5. Mai 10 liefen die 385 Schüler der Bad Wurzacher weiterführenden Schulen aus den 7. und 8. Klassen ihren Sponsorenlauf für Schulprojekte. 32.900 Euro kamen bei den zurückgelegten 3.967 km zusammen.
Hans-Martin Diemer, Vorsitzender der Indien Kinderhilfe und Sr. Germana Hartmann SDS freuten sich über die große Spende und hatten bereits Kontakt mit den Stellen aufgenommen, denen der Betrag zugute kommen soll.

Die Salvatoriannerinnen erhalten für ihre Schule in Gajapathinagaram (Andhra Pradesh)  3.000 Euro für Sportgeräte und Stühle und für einen Anbau an der Behindertenschule in Villooni in Südindien weitere 8.000 Euro.  
Die Indien Kinderhilfe kann mit knapp 20.000 Euro die Schulen in Bihar (Madhubani), die mit Geldern des Sponsorenlaufs 2008 gebaut wurden, besser ausstatten und neue Gebäude erstellen.
Mit 2.000 Euro wird die Hilfsaktion von Manfred Gropper aus Seibranz unterstützt, der seit Jahren eine Berufsschule der Salvatorianer in Tansania (Mkuranga) betreut und dieses Mal für die Ausbildung der Mädchen Nähmaschinen kaufen wird.


Die Schulleitungen und die Empfänger der Spenden danken den Schülerinnen und Schülern vielmals für das große Engagement, natürlich auch den vielen Spendern, die sich durch die Schüler von der Sache hatten überzeugen lassen und den Schülern eine Motivation gegeben hatten, teilweise bis zu 20 km in den gut zwei Stunden zurückzulegen. Schließlich bedanken sich die Schulleitungen auch bei den Lehrerinnen und Lehrern für die Unterstützung beim Sammeln des Geldes und bei den Sekretärinnen, die bei der Zusammenstellung der Spendenbescheinigungen gefordert waren.
Der Dank der Wurzacher Schulen gilt besonders auch den Sponsoren für die Klassenpreise ("Höchste Kilometerzahl pro Schüler"), der Leutkircher Bank, der Kreissparkasse Ravensburg und der
Volksbank Ulm-Biberach.

MACHT HOCH DIE TÜR...

Das allseits bekannte Adventslied "Macht hoch die Tür" bildete den Rahmen für das Adventskonzert 2009 des Salvatorkollegs, indem es zu Beginn des Konzerts von den Schlossbläsern, zum Finale von Chor, Bläsern und Besuchern noch einmal intoniert wurde. Dazwischen erwartete den Besucher – sofern er in der bis zum Bersten gefüllten Kirche St. Verena überhaupt einen Sitzplatz ergattern konnte – mehr als eine Stunde großartiger geistlicher Musik von jungen Interpreten. Traditionell bestand die Auswahl der Musikstücke fast ausschließlich aus solchen, die der Epoche des Barock zuzurechnen sind. Als ebenso traditionell kann die hohe Qualität der Streicher-AG unter der Leitung von Edeltraut Häusle bezeichnet werden. Neben erstklassigen Interpretationen von Bach und Fischer konnten insbesondere die Variationen über " O Heiland reiß’ die Himmel auf" überzeugen. In puncto Virtuosität standen die Schlossbläser ihren Streicherkollegen in nichts nach. Angefangen beim schon erwähnten Eröffnungsstück zu "Macht hoch die Tür" über das alpenländische Weihnachtslied "O Wunder, was soll es bedeuten" bis hin zum beeindruckend vorgetragenen "Intrada" des Johann Pezelius vermochte das von Winfried Gray geleitete Ensemble die ganze Feierlichkeit und Kraft barocker Bläsersätze zu vermitteln. Dem entsprechend hatte es denn der Chor der fünften Klassen nicht leicht, den eigentlich nur als "Begleitung" gedachten Bläsern stimmlich gegenzuhalten. Doch dass sich die Arbeit von Christine Braig und Manfred Gaupp gelohnt hat, wurde spätestens bei der fulminanten Weihnachtshymne von Felix Mendelssohn-Bartholdy deutlich, bei der die Unterstufenschüler gemeinsam mit dem "regulären" Schulchor das Publikum bewegten. Bereits zuvor konnte der aus Lehrern und Schülern bestehende Chor seine Klasse zeigen, am überzeugendsten mit Händels Weihnachtsklassiker "Tochter Zion". Ein besonderes Highlight des Konzerts stellte das Gesangssolo der Schülerin Maximiliane Ernst dar, deren Darbietung von Mozarts "Ave Verum" den Zuhörern wohlige Schauer über den Rücken laufen ließ. Nicht zu vergessen ist die gänzlich erneuerte, von Claudia Wick geleitete Querflöten-AG, die sich zwar seit dem letzten Adventskonzert zahlenmäßig halbiert, demgegenüber aber nichts von ihrer Qualität eingebüßt hat. Doch nicht nur das geneigte Publikum hatte Grund zur Freude: Von den erbeteten Spenden, die erwartungsgemäß reichlich flossen, kann die von Salvatorianern geleitete St. Charles Lwanga Schule in der Demokratischen Republik Kongo dringend benötigte Anschaffungen tätigen.

Von Markus Benzinger

Der Hungermarsch 2007 der Schülerinnen der Realschule Mater Salvatoris
in Kerpen-Horrem erbrachte über 46.000 Euro. Der Ertrag von 28 Jahren überschritt in diesem Jahr die Millionengrenze! Frau Ellen Zilger, Religionslehrerin an der Schule, übermittelte uns diesen Bericht:
Der diesjährige Hungermarsch der Mädchen-Realschule Mater Salvatorls, Kerpen­Horrem, der am 13. März 2007 durchgeführt wurde, erbrachte ein Ergebnis von über 46.000 Euro Insgesamt erwanderten die Schülerinnen bei den bisherigen 28 Hungermärschen die Summe von 1.025.943 Euro!
Diese Beträge kommen dadurch zustande, dass die Schülerinnen sich Spender suchen, die entweder pro gewanderten Kilometer einen bestimmten Betrag spenden, den die Schülerinnen dann durch das Gehen möglichst vieler Kilometer vervielfachen können, oder aber einen Festbetrag spenden.

Der diesjährige Hungermarsch führte rund um Kerpen. Zur Wahl standen Strecken von 12 km und 20 km.
578 Schülerinnen, das sind 73 Prozent der Schülerinnen der Schule, gingen die längste Strecke von 20 km Länge! Der Hauptgeschäftsführer von Misereor, Herr Prof. Sayer, nahm auch in diesem Jahr persönlich an unserem Hungermarsch teil. Er sagte, diese Aktion sei für eine Schule absolut einmalig – insbesonders das Durchhalten über drei Jahrzehnte. Er lud 30 Schülerinnen zu Misereor nach Aachen ein.

Gemäß dem Beschluss der Schülervertretung, der Iim Einvernehmen mit der Lehrerkonferenz gefasst wurde, wird der Erlös des diesjährigen Hungermarsches wie folgt aufgeteilt:
40 Prozent des Ertrages gehen an Misereor für das Projekt "Trotz Dürre leben", das Kleinbauern im Nordosten Brasiliens ermöglicht, durch angepasste Methoden der Wasserversorgung und der Viehzucht zu überleben.
Je 25 Prozent gehen an das Projekt "KIDA" von Frau Marianne Haas und Pater Anzorge, die für mittellose behinderte Kinder in Osteuropa und Afrika Ausbildungsmöglichkeiten schaffen sowie an das Projekt von
Frau Dr. Hofer in Bolivien
, die dort im Hochland die medizinische Versorgung der Kinder der mittellosen Landbevölkerung sicherstellt.

10 Prozent gehen an das Hilfsprojekt der Schwestern Salvatorianerinnen in Youhannabad/Pakistan, die dort für 3000 völlig verarmte Familien in einem Slum zur Versorgung mit sauberem Wasser einen Brunnen bauen.

Weitere Einzelheiten zum Hungermarsch 2007....