Kongo
Tansania

Komoren
Die Inselgruppe der Komoren steht unter der Jurisdiktion der Diözese Ambanja auf Madagaskar. 1975, im Jahr ihrer Unabhängigkeit, wurde hier mit Sitz in Moroni eine Apostolische Administration errichtet. Die Salvatorianer übernahmen 1998 auf Ersuchen der Kongregation für die Evangelisierung der Völker die Verantwortung für die Mission auf den Komoren-Inseln. 2009 lösten kongolesische Salvatorianer ihre europäischen Mitbrüder auf den Komoren ab.

2010 wurde die Apostolische Administratur der Komoren zum Apostolischen Vikariat erhoben. Diese kirchliche Verwaltungseinheit bildet die Vorstufe zu einer Diözese.

Am 1. Mai 2010 ernannte Papst Benedikt XVI. den in der Demokratischen Republik Kongo geborenen (geb. 1960) P. Charles Mahuza Yava SDS, den bisherigen Provinzial der Salvatorianer in Kongo, zum ersten Apostolischen Vikar und Titularbischof von Apisa Maius.

Bischofsweihe von Charles Mahuza auf den Komoren

Moroni
Drei der Inseln (Grande Comoros, Anjouan und Mohéli) mit der Hauptstadt Moroni bilden die Islamische Bundesrepublik der Komoren. Von den etwa 800.000 Insulanern sind etwa 0,3 Prozent katholisch. Die größte Glaubensgemeinschaft bilden die Muslime. Moroni, die Hauptstadt mit 20 000 Einwohnern, zählt 200 Moscheen.

Christliche Verkündigung ist hier nur durch das Zeugnis christlicher Nächstenliebe möglich. Unsere beiden Mitbrüder leisten zusammen mit zwei Ordensschwestern großartige soziale Dienste durch den Unterhalt zweier Krankenstationen, die eine wird von der Caritas International und die andere vom Malteserorden finanziell unterstützt. Diese Dienste werden gerne von allen Bewohnern in Anspruch genommen.

Mayotte
Die Insel Mayotte gehört weiterhin zu Frankreich und besteht eigentlich aus zwei Inseln: Grande Terre und Petite Terre. Die Hauptstadt mit 170 000 Einwohnern, darunter etwa 6 000 Franzosen, ist Mamoudzou. Es gilt französisches und europäisches Recht und wir können in jeder Weise aktiv und pastoral tätig sein. Unser Apostolat gilt auch der französischen katholischen Gemeinde und den zahlreichen Touristen, die hier Urlaub machen. Mitbrüder aus Polen und aus dem Kongo arbeiten hier.

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